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Sächsische Städteroute SSR-Übersicht auf einer größeren Karte anzeigen

Montag, 15. August 2011

Aktuelle Google-Map für Sächsische Städteroute vom Elberadweg bis zum Neißeradweg

Die Sächsische Städteroute ist ein Radwanderweg, der in Sachsen den Elberadweg mit dem Mulderadweg, dem Speeradweg und dem Neißeradweg verbindet.
Für den Abschnitt vom Elberadweg bis zum Neißeradweg habe ich heute die Karte auf einen aktuellen Stand gebracht. Mit Ausnahme des Abschnittes um Löbau kann ich mich für den Verlauf verbürgen.
Schwachpunkte sind nach wie vor der Abzweig vom Elberadweg in Radebeul und der Abschnitt Marsdorf, die nicht korrekt beschildert sind.
  • Ausgeschildert ist auch der Abschnitt vom Elberadweg bis Nossen, den habe ich aber noch nicht aktuell abgefahren.
  • Außerdem habe ich mit dem Tourismusverband Oberlausitz abgesprochen, dass deren Karte demnächst aktualisiert wird. Die dort abgebildete Städteroute ab Dresden-Theaterplatz wäre schön, dürfte aber noch Jahre der Planung brauchen und entspricht auch nicht der Radverkehrskonzeption des Freistaates (http://www.smwa.sachsen.de/de/Verkehr/Radverkehr/Radverkehrskonzeption_im_Freistaat_Sachsen_2005/109234.html)
  • Dem TV Oberlausitz folgend sollte auch der ADFC seine Städteroute-Karte im Tourenportal aktualisieren.

Die aktualisierte Google-Karte findet Ihr hier:
http://maps.google.de/maps/ms?msid=207353561828127090749.0004aa876c499f77f9a1e&msa=0
Auch die Karte bei Open Cyclemap ist korrekt:
http://opencyclemap.org/?zoom=11&lat=51.23235&lon=13.73836&layers=B0

Dienstag, 12. Juli 2011

Umleitung der Sächsischen Städteroute auf dem Elberadweg

Am Montag, 11. Juli 2011 schreibt die Sächsische Zeitung:
An der Plattenstraße ist der Elbradweg von Dresden in Richtung Radebeul mit Bauzäunen gesperrt. Hier ist zurzeit kein Durchkommen. Deshalb werden die Radfahrer zunächst nach oben, in Richtung Kötzschenbrodaer Straße geleitet.
Auf dem Foto (Quelle) ist zu sehen, dass der rechte Wegweiser "Sächsische Städteroute" immer noch nach Dresden zeigt, statt nach Radebeul. Schade. Denn Städteroutefahrer verirren sich hier regelmäßig.

Anger entschädigt für Umleitung - und wird von Radlern erstmals entdeckt

Nicole Laube schreibt am Montag, 11. Juli 2011 (Sächsische Zeitung):
„Wo geht es jetzt lang?“, fragen sich einige Fahrradfahrer und schauen verdutzt auf das Umleitungsschild an der Plattenstraße in Radebeul. Der Grund: Am Elbdeich in Radebeul wird noch immer gebaut. Die Radfahrer müssen daher einen kleinen Umweg über den Auenweg in Kauf nehmen.
...

Die meisten Radfahrer scheinen aber gut mit der Umleitung am Elbradweg zurecht zu kommen. ...

Gerd Becker und Monika Engelhard-Becker finden die über den Anger führende Umleitung dagegen sogar bereichernd. Die beiden Reise-Veranstalter waren am Wochenende mit den Rädern im Elbtal unterwegs, um für die kommende Saison geführte Radtouren auszuarbeiten. Auf dem Weg von Dresden nach Meißen entdeckten sie dank Umleitung nun Altkötzschenbroda. „Wir waren ja erst ein bisschen sauer wegen der Umleitung, aber in diesem Fall war der Umweg nun wirklich sehr sehenswert“, finden die beiden. „Die Ausschilderung war auch sehr gut gemacht“, so Becker. Im nächsten Jahr will er mit seinen Touristen nun gleich wieder durch Altkötzschenbroda fahren.
Leider ist es ein großes Manko vieler Radroutenführungen, dass auf wirklich Sehenswertes verzichtet wird. Hier zwingt eine Umleitung die Radler auf Elberadweg/Städteroute nun, den sehenswertesten Teil von Radebeul zu sehen.

Freitag, 29. April 2011

Städteroute-Rastplatz in Reichenbach

Die Sächsische Städteroute erreicht in Reichenbach die Pulsnitz und damit die Grenze zur Oberlausitz. Hoffentlich überseht Ihr ihn nicht. Die Zufahrt aus Richtung Keulenberg ist unscheinbar, dafür bietet der Rastplatz neben einem Spielplatz für Kinder viel Informationen zur Rolle der Pulsnitz in der Geschichte, zum Sechsstädtebund und was es mit den beiden Löwen auf sich hat, wird auch erklärt.

Donnerstag, 17. März 2011

Hans-Jochen Gramann zu Mängeln an der Beschilderung der Radwege im Elbtal

Wie Peter Anderson in der Sächsischen Zeitung berichtete, wurde der Elberadweg das siebente Jahr in Folge zum beliebtesten deutschen Fernrad- Wanderweg gewählt.  Also ein Selbstläufer? Im Prinzip ja, aber, so Anderson:
Gleichzeitig setzt sich unter den Tourismus-Werbern die Erkenntnis durch, dass es nicht ausreicht, sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen. In gut einer Woche soll es in Dresden ein großes Treffen der Radwegewarte sowie Städte, Dörfer und Kreise geben, die am Elberadweg in Sachsen liegen. Nach Angaben von Tino Richter, Chef des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz, wollen die Anlieger ihre Zusammenarbeit verbessern. 
Das ist dringend nötig. Meißens Kreisradwegewart Hans-Jochen Gramann hatte im vergangenen Jahr in einer umfangreichen Studie aufgezeigt, wie mangelhaft die Strecke vielerorts ausgeschildert ist. Oft bringen die Gemeinden Schilder nach ihrem Gutdünken an. Übergreifende Muster werden grob missachtet. Es fehlt ein einheitliches Qualitäts- und Gefahren-Management. Der Elberadweg sei ein Selbstläufer. Wozu Spielplätze an der Strecke anlegen oder standardisierte Hinweise auf Werkstätten anbringen, lautete viele Jahre eine gängige Ansicht.
Mit der Ansicht gilt es zu brechen. Letztlich, so ist meine Überzeugung, wird derjenige am Elberadweg überproportional zulegen, dem es gelingt, den Radtouristen zum Verweilen zu locken. Nicht von ungefähr ist die Aufenthaltsdauer einer der Hauptgradmesser für erfolgreichen Tourismus. Die 42 km von Meißen bis Heidenau sind in easy an einem halben Tag zu schaffen. Touristische Kunst ist es, zwei oder drei Tage daraus zu machen. Daß vom Elberadweg aus Moritzburg nicht zu sehen ist, kann man noch verstehen, aber dass man Radebeul glatt übersieht ist dann schon eher traurig.

Sonntag, 13. März 2011

Baulücke Marsdorf

Die Sächsische Städteroute ist vom Elberadweg bis Görlitz durchgehend ausgeschildert - fast.
Es gibt immer leider Lücken. Neben Radebeul ist eine solche Lücke auch dort, wo die Route den Heidebogen kurz verlässt, und 5 Kilometer über den Dresdner Ortsteil Marsdorf  verläuft.
Hier gibt es zudem mit der Routenwahl Probleme. In Marsdorf verläuft die Route auf einem Feldweg am Birkhübel, der nicht befestigt und zum Teil sogar zugewachsen ist.
Es bietet sich die parallel verlaufende Medinger Straße an. Die Marsdorfer beklagen den zunehmenden Verkehr auf dieser Straße und wollen diese entwidmen. Vielleicht wäre aber auch eine Abstufung zum Radweg sinnvoll. So könnte man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen - die Städteroute auf diese nicht gute (Plattenweg) aber bessere Trasse verlegen.

Sächsische Städteroute: ab Friedewald bis Bärnsdorf: perfekt!

Die Sächsische Städteroute verlässt noch im Lößnitzgrund Radebeul. Am Abzweig Meiereistraße (Richtung Bilzbad) ist die Städteroute vorbildlich ausgeschildert. Hier befindet man sich zwar noch im Weichbild von Radebeul, aber administrativ im Moritzburger Ortsteil Friedewald - und damit auch im "Dresdner Heidebogen". Die Touristische Gebietsgemeinschaft Dresdner Heidebogen und seine Mitgliedsgemeinde Moritzburg haben Herrn Gramann bei der Ausschilderung der Städteroute unterstützt.